Mit den erstmals veranstalteten Oldtimertagen im Kaiserwinkl feierten die neu gegründeten Oldtimer-Freunde Kaiserwinkl (zz. 52 Mitglieder) unter Obmann Josef Hochgründler ein gelungenes Debüt als Organisatoren. Die traditionsreiche Oldtimer-Rallye war zuvor zehnmal von Jakob „Jaggi“ Hintler durchgeführt worden. Als Zeichen dieser erfolgreichen Geschichte erhielt die Samstagsveranstaltung den Namen „Kaiserwinkl Classic 10+1“.
Den Auftakt bildete bereits am Freitag ein Begrüßungsabend mit rund 100 Gästen, darunter Tourismusverbands-Obmann Hans Knoll und das Organisationsteam der Kaiserwinkl Classic.
Höhepunkt des Wochenendes war am Samstag die Kaiserwinkl Classic 10+1 mit 65 exklusiven Startplätzen und 130 Teilnehmern. Das älteste teilnehmende Fahrzeug stammte aus dem Baujahr 1935. Die Strecke in Form einer „8“ führte durch den Kaiserwinkl und das angrenzende Bayern, wobei Kössen stets Mittelpunkt der Rallye blieb. Zehn Wertungsprüfungen forderten Fahrer und Beifahrer gleichermaßen. Zudem erfolgte erstmals eine Kooperation mit dem Ortsmarketing St. Johann mit einer Durchfahrt über den roten Teppich am Hauptplatz im Zentrum von St. Johann. Der Start erfolgte traditionell um 10:01 Uhr mit einem Kanonenschuss des Trachtenvereins Kössen, ehe Vizebürgermeisterin Marissa Dünser die Fahrzeuge auf die Strecke schickte und anschließend selbst als Beifahrerin teilnahm. Den Gesamtsieg sicherte sich Sina Djabri aus Nürnberg. Die neue Regionalwertung „Hogmoar“ gewann Rainer Siegel, der dafür den erstmals vergebenen Wanderpokal erhielt. Handgefertigte Pokale aus Schladming und Kössen sowie regional gesponserte Preise für alle Teilnehmer unterstrichen das Motto „Regionalität trifft Nachhaltigkeit“. Ergänzt wurde das Programm durch eine Kaiserwinkl-Tombola mit Preisen des Tourismusverbands.
Den Abschluss bildete am Sonntag ein großes Oldtimertreffen im Ortskern von Kössen mit historischen Fahrzeugen aller Art, einer Traktor-, Unimog-, Puch- und Haflinger-Parade, Live-Musik von „Maschtei“ sowie regionalen Spezialitäten der Oldtimer-Freunde Kaiserwinkl. Rund 600 Besucher genossen das vielseitige Programm. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte die weiteste Anreise: Eine Teilnehmergruppe legte die rund 150 Kilometer mit ihren Traktoren in rund zehn Stunden einfacher Fahrzeit auf eigener Achse zurück.




