„Kunst, die dem Hinschauen Raum gibt“ – so beschreibt die Kirchdorfer Künstlerin Beatrice Pistoja ihre Werke. Farbstark. Dominiert von expressiven Formen. Augen. Gesichter. Portraits als Spiegel innerer Zustände. „Wobei die Werke von Beatrice Pistoja dazu ermutigen, genauer hinzuschauen. Wahrzunehmen und nicht einfach nur rasch zu konsumieren, wie es in unserer reizüberfluteten Zeit oft passiert“, erläutert Kunstreferent Emanuel Daxer, der sich bereits sehr auf die Vernissage im Gemeindeamt am 17. April, ab 19:00 Uhr freut. „Ich lade alle Kunstinteressierten ein, vorbeizukommen und gemeinsam mit Beatrice Pistoja einen kunstreichen Abend zu genießen“, so Emanuel Daxer. Für die Kirchdorferin ist Malen das beste Ventil, um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen und gleichzeitig Ruhe zu finden, wie sie selbst beschreibt. „Gerade in unserer schnelllebigen Welt, wo es für viele darum geht, den Erwartungshaltungen von außen zu entsprechen, sehe ich Kunst als Gegenpol. Kunst ist für mich die beste Sprache, um Menschen zu ermutigen, wieder mehr auf die innere Stimme zu vertrauen, neue, eigene Wege zu beschreiten und ihr volles Potenzial zu leben.“ Ihren Bildern begegnet Beatrice Pistoja intuitiv, ohne feste Entwürfe, aber immer mit dem Ziel, Emotionen unmittelbar sichtbar zu machen. Wobei sie darauf Wert legt, dass ihre Werke keine Antworten vorgeben, sondern Räume für persönliche Wahrnehmung und Interpretation eröffnen. „Bewusst hinschauen“ kann man nach der Vernissage noch bis 17. Juli. Die Ausstellung im Gemeindeamt ist während der Parteiverkehrszeiten frei zugänglich.