Fastensuppe für den guten Zweck
Mit der „Aktion Familienfasttag“ machte die katholische Frauenbewegung in Kössen auch heuer wieder in der Fastenzeit auf ihre vielfältigen Projekte aufmerksam. Beim traditionellen Fastensuppenessen kamen 1.825 € zusammen.
Auf Einladung der katholischen Frauenbewegung und des Pfarrgemeinderats wurde am Sonntag, 1. März, wie jedes Jahr die traditionelle Fastensuppe ausgegeben. Den feierlichen Auftakt bildete ein Gottesdienst mit Pfarrer Rupert Toferer, in den Fürbitten wurde die Verantwortung in der Weltgemeinschaft für Gerechtigkeit, Solidarität und Gleichberechtigung in den Mittelpunkt gestellt.
Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Pfarrsaal, in dem vier verschiedene Fastensuppenessen ausgegeben wurden. Der große Andrang sprach für sich, am Ende waren die Töpfe geleert.
Teilen spendet Zukunft
„Die katholische Frauenbewegung unterstützt mit der Aktion seit 1958 viele Projekte. Die Spenden kommen Frauenprojekten im globalen Süden zugute. Im Mittelpunkt steht heuer das Projekt ,SEEDS‘ in Nordindien. In mittlerweile 131 Dörfern tragen Workshops dazu bei, Rollenbilder zu verändern: Frauen setzen sich mit beeindruckender Kraft für gewaltfreie Lebensräume, gerechte Löhne, politische Mitsprache, Zugang zu Bildung und gesundheitliche Versorgung ein“, berichtet Josefine Schlechter, Leiterin der KfB Kössen. „Insgesamt wurden heuer 1.825 € gesammelt“, freut sich Schlechter.
Auch die jüngsten Besucher kamen nicht zu kurz
„Seit ca. 10 Jahren beteiligen wir uns an der Fastensuppenaktion, die Erstkommunionkinder backten für die ganze Schule Brot und am nächsten Tag gab es diese Brote zur Jause. Dieses Jahr haben uns die Kössener Bäuerinnen Butter und frische Milch spendiert“, so Religionslehrerin Tanja Reiter. Erstkommunioneltern kochten für den Sonntag dann noch Suppe, die ebenfalls fleißig im Sitzungszimmer in der Raika gelöffelt wurde. Das ersparte Geld (Jause) konnten die Kinder in den Würfel geben, natürlich freiwillig.


