Von 18. bis 25. Jänner fand im Kaiserwinkl erneut die traditionelle Ballonwoche statt. Bei durchgehend günstigen Wetterbedingungen konnten die teilnehmenden Ballonfahrerinnen und Ballonfahrer an allen Tagen starten. „Wir konnten jeden Tag Ballonfahren, ohne uns über das Wetter Gedanken machen zu müssen“, fasste ein Teilnehmer die Woche zusammen.
Beim Night-Glowing am Mittwochabend konnte heuer ein Rekord an Zuschauern verzeichnet werden. Die beleuchteten Ballone sorgten für ein stimmungsvolles Bild und großes Interesse bei Einheimischen und Gästen. Die erstmalige Austragung am neuen Standort sowie der große Besucherandrang brachten organisatorische Herausforderungen mit sich, die künftig in die Planung einfließen werden.
Die Durchführung und Umsetzung der Ballonwoche lag erneut in den Händen von Irmgard Moser und ihrem Team von „Alpen Ballon Events“. Im Rahmen mehrerer Bewerbe galt es, vorgegebene Ziele möglichst exakt anzufahren. Gesamtsieger der Woche wurde der Wiener Christian Wagner, der damit den neuen Wanderpokal für ein Jahr erhielt. Der Sieg in der Damenwertung ging an Karin Wamser, ebenfalls aus Österreich.
Insgesamt nahmen 48 Ballonfahrerinnen und Ballonfahrer, darunter sieben Damen aus sechs Nationen, an der Ballonwoche teil. Viele von ihnen sind langjährige Teilnehmer. So ist etwa Christoph Laloi aus Kiel seit 2006 regelmäßig im Kaiserwinkl dabei. Auch Nikolaus Binder, der als sogenannter „Cloud-Hopper“ ohne Korb unter dem Ballon fliegt, zählt seit Jahren zum Teilnehmerfeld.
Der Abschlussabend fand in der Seetenne statt. Dort wurden die besten Piloten ausgezeichnet und den Veranstaltern gedankt. Ebenfalls vertreten waren 13 Modellballon-Begeisterte rund um Jupp Hein, der auch heuer wieder Spenden sammelte. Die Erlöse kommen zur Hälfte regionalen Projekten und zur Hälfte der Kinderkrebshilfe zugute.
Die neue Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Kaiserwinkl zieht ein positives Resümee: „Die Ballonwoche ist eine bedeutende Veranstaltung für den Kaiserwinkl und leistet einen wichtigen Beitrag zur touristischen Wertschöpfung in der Region. Gleichzeitig stärkt sie die Position des Kaiserwinkls als attraktive Winterdestination und bringt zusätzliche Impulse für Beherbergungsbetriebe, Gastronomie und regionale Partner.“ Ihr besonderer Dank gilt den beteiligten Grundbesitzern sowie dem Team des Tourismusverbandes Kaiserwinkl für die gute Zusammenarbeit.







