Wildfleisch und Herbst gehören einfach zusammen. Im Sozialzentrum Kössen-Schwendt pflegen Maria und Klaus Brunner dazu seit Jahren eine schöne Tradition. Auch heuer spendeten die beiden wieder einen ganzen Hirsch für das Sozialzentrum. Die drei Metzger Christa, Mich und Berni bereiteten das Fleisch entsprechend vor. „Im Namen aller Bewohner bedanke ich mich herzlich bei Klaus und Maria für diese besondere Spende sowie bei Christa, Mich und Berni, die hervorragende Arbeit geleistet haben, ohne etwas dafür zu verlangen. Die Senioren schwärmten lange von dem ausgezeichneten Fleisch“, erzählt Heimleiter Josef Hörfarter. Für eine weitere kulinarische Überraschung sorgten die Kössener Bäuerinnen. Beim Schmugglerfest überraschten sie die Senioren mit ihren köstlichen Kaskrapfen. Die strahlenden Gesichter zeigten, wie gut die Überraschung ankam. „Auch sonst wurden wir kulinarisch verwöhnt. Dass Herbst auch Erntezeit ist und die Kössener einen grünen Daumen haben, war auch heuer nicht zu übersehen“, freut sich der Heimleiter. So versorgten in den letzten Wochen viele Gartenbesitzer das Sozialzentrum mit frischem Obst und Gemüse. „Simon Bamberger übergab unserem Küchenteam beispielsweise einen riesigen, frisch geernteten Speisekürbis aus seinem Garten. Das war ein richtiges kleines Kürbisfest für unsere Senioren“, erklärt Josef Hörfarter. Genauso groß ist die Freude im Sozialzentrum über die zahlreichen Kuchenspenden, die ihren Alltag sichtlich versüßen.

Lasst uns singen
Seit Mitte September erklingt jeden zweiten Donnerstag das Sozialzentrumscafé. Zur Freude der Bewohner starteten die traditionellen Singnachmittage wieder. „Die Senioren sind mit Begeisterung dabei. Viele Lieder wecken Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Besonders beliebt sind bei ihnen alte, bekannte Almlieder. Man merkt sofort, wie die Bewohner an diesen Nachmittagen Energie tanken und Freude durch das gesamte Haus zieht. Es sind besonders gemütliche und gesellige Stunden“, erzählt Josef Hörfarter, dem es ein großes Anliegen ist, allen Geldspendern einen großen Dank auszusprechen. „Immer wieder erhalten wir kleine und größere Summen. Jeder Euro freut uns. Das Geld kommt direkt den Senioren zugute, etwa für kleine Anschaffungen oder zur Mitfinanzierung von Ausflügen. Im Namen aller Senioren bedanke ich mich herzlich für diese wertvolle Unterstützung und die Verbundenheit mit unserem Haus.“




