Kasspatzl und viele andere Köstlichkeiten für die Gäste des Kaiserwinkl Kasfests

Käse hat Tradition – ebenso das „Kaiserwinkl Kasfest“

Am 16. Mai ist es wieder so weit! Dirndl und Lederhose dürfen aus den Schränken geholt werden, denn das „Kaiserwinkl Kasfest“ steht an und damit ein Tag der Traditionen, des Genusses und der Freude.

Heumilchregion – das ist eine ganz besondere Auszeichnung und die Heumilch ist mittlerweile als immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO eingetragen. Großartigerweise verfügt der Kaiserwinkl über einen enorm hohen Anteil an Heumilch und gleichzeitig konnte sich die Region – als einzige österreichweit – viele kleine Sennereien erhalten. Diese erzeugen hervorragende Produkte – mit Heumilch oder konventioneller Milch – und erfreuen damit die Genießer im Lande und weit darüber hinaus.

Natürlich bieten die Vereine und Gastronomen wieder jede Menge herzhafte Käseschmankerl an. Die Schnapsbrenner der Region sind ebenfalls vertreten und Musikgruppen wandern völlig „unverstärkt“ zwischen den Besuchern und den Essensständen umher. Bauernstandl mit kleinen Mitbringseln und eine Weinverkostung werden auch angeboten. Und für junge Festbesucher gibt es ein eigenes Kinderprogramm.

Das Kaiserwinkl Kasfest findet bei jeder Witterung im Dorfzentrum von Kössen von 11:00 bis 19:00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei! Und natürlich kann man auch zum Kasfest mit dem kostenlosen Kaiserwinkl Shuttelbus fahren – sicher hin und retour.

 

 

Alte Feuerwehrfahrzeuge, Musik und Kulinarik – auf zum „Kaiserwinkl Egascht Fest’l“

Am Pfingstsonntag, 24. Mai, wird das Dorfzentrum von Walchsee wieder zum Treffpunkt für gelebtes Brauchtum, regionales Handwerk und geselliges Beisammensein. Das traditionelle „Kaiserwinkl Egascht Fest’l“ lädt auch heuer ab 11:00 Uhr zum Feiern ein.

Der Name des Festes geht auf die sogenannte „Egascht Mahd“ zurück. Wenn das erste Mal das Gras gemäht wird, dann darf gefeiert werden, denn dieses Gras ist das wertvollste des ganzen Jahres. In Anlehnung an diesen alten bäuerlichen Brauch wird das Egascht Fest’l seit jeher am Pfingstsonntag gefeiert und ist fester Bestandteil des Kaiserwinkl Veranstaltungskalenders.

Neuerungen in der Organisation

Neu ab diesem Jahr ist die organisatorische Struktur des Festes: Ein OK-Team aus einigen Walchseer Vereinen übernimmt gemeinsam mit dem TVB Kaiserwinkl die Durchführung.
Die Vereine sind künftig verantwortlich für die Gastronomie sowie die Ablaufplanung im Festzelt. Der TVB Kaiserwinkl unterstützt das Fest weiterhin finanziell und organisiert das gesamte Rahmenprogramm, den traditionellen Umzug sowie die Aussteller und Schausteller im Bereich Kunst- und Handwerk.

Durch diese Zusammenarbeit wird das Fest noch stärker in der Gemeinde verankert und bleibt gleichzeitig ein touristischer Höhepunkt im Kaiserwinkl.

Traditionelles Programm und Handwerkskunst

Der Einzug der Bundesmusikkapelle Walchsee um 11:00 Uhr in das Festzelt, der anschließende Fassanstich und der Frühschoppen sind die Eröffnung des Egascht-Festes. Rund um das Festzelt findet anschließend ein Umzug mit alten Feuerwehrfahrzeugen und historischen Feuerwehrantiquitäten statt. Auf dem Marktplatz rund um das Festgelände präsentieren zahlreiche Aussteller ihre handwerklichen Fähigkeiten. In der beliebten „Schmankerlstraße“ erwarten die Gäste kulinarische Köstlichkeiten aus der Region.

Musik und Geselligkeit

Für beste musikalische Unterhaltung sorgt nach dem Umzug der „Ebbser Kaiserklang“. Am Abend bringen „Die Klobenstoana“ Partystimmung ins Festzelt und garantieren einen stimmungsvollen Ausklang des Festtages.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt, der Eintritt ist frei. Innerhalb des Kaiserwinkls wird ein kostenloser Bustransfer zum Fest und wieder retour angeboten.

Geselliges Beisammensein, Tradition und gelebtes Brauchtum im Kaiserwinkl

 

„Ich nehme Gäste auch für eine Nacht“

Maria Hauser ist mit Leib und Seele Vermieterin, sie hat den Betrieb in Walchsee von ihrer Schwiegermutter im Jahr 2009 übernommen. Seither hat sich viel getan, das Haus wurde in mehreren Abschnitten umgebaut und erweitert. 16 Gästebetten stehen zur Verfügung.

„Unser größtes Problem ist es derzeit, dass wir nicht wissen, wo wir unsere Gäste zum Essen hinschicken können. Wenn wir sie immer in die Nachbardörfer schicken, dann bleiben sie irgendwann dort“, befürchtet Maria.

Das klassische System der An- und Abreise am Samstag ist schon längst überholt, die Gäste bleiben kürzer, kommen dafür öfter im Jahr. Diese Erfahrung macht zumindest Maria Hauser. Über ihre Homepage können sich die Gäste vorab schon einmal ausgiebig über ihren Betrieb informieren und sehen, dass ihre Unterkunft nicht im Ortszentrum steht. Gebucht wird vorwiegend über das Internet und dabei kommen Maria die Angebote und Schulungen des Tourismusverbandes zugute. „Die Technik darf man nicht vergessen und es bleibt bei jedem Kurs etwas hängen, das man umsetzen kann“, sagt sie. Definitiv ist der Job der Vermieterin keine langweilige Tätigkeit – ganz im Gegenteil, man kann seine Kreativität so richtig ausleben. Zusammen mit ihrem Mann Werner – er ist berufstätig und nebenher der „Hausmeister“ im eigenen Betrieb – ist sie viel in der Umgebung unterwegs, zu Fuß oder mit dem Rad, denn es ist Maria wichtig, dass sie den Gästen Empfehlungen geben kann, die übrigens dankbar angenommen werden. Auch wenn es Anfragen für eine Nacht gibt, dann nimmt Maria diese an. „Ich bin ohnehin da und sehr oft wird daraus ein Zukunftsgast“, weiß sie.  

TVB-Werbung ist Chance für eigenen Betrieb

Wünschen würde sie sich, dass die Zwischensaisonen belebt werden, doch dafür müssten auch andere Betriebe mitziehen. Im Kaiserwinkl lassen sich das ganze Jahr über jede Menge Sportarten und Freizeitbeschäftigungen ausüben. Über die diversen Angebote des Tourismusverbandes ist sie dankbar, denn das sieht sie als kostenlose Werbung für ihren Betrieb. Dabei hebt sie die Kaiserwinkl Challenge hervor. „Einmal im Jahr richte ich dafür um drei Uhr morgens das Frühstück, damit die Sportler zur rechten Zeit essen können. Das sehe ich nicht als Problem. Sie sind dankbar dafür und kommen oft mehrmals im Jahr wieder.“

Die gelernte Köchin und Kellnerin führt ihren Betrieb als Frühstückspension. Doch wenn sich wieder einmal gar kein Gasthaus finden lässt, dann ist sie auch bereit einfache Gerichte zuzubereiten. Kaspressknödel und dergleichen kommen dann extrem gut an.

Keine Gratisabsagen

Auch die inzwischen sehr beliebten Stornierungen mit allen Ausreden, wenn das Wetter nicht den Erwartungen entspricht, nimmt Maria nicht mehr einfach so hin. Bei solchen Absagen muss mittlerweile bezahlt werden. So steht es in ihren Stornobedingungen und die werden eingehalten. Das einzige, was sie manchmal an ihrer Tätigkeit zweifeln lässt, sind die Bewertungen der Gäste. Die sind oftmals nicht verständlich und man kann auch nichts dagegen unternehmen.

Dass Maria Hauser der Tourismus im Kaiserwinkl wichtig ist, das bezeugt sie auch dadurch, dass sie sich in den Aufsichtsrat wählen ließ und darüber hinaus auch im Projektteam zum Strategieprozess „Zukunft Kaiserwinkl“ mitarbeitet.

Maria Hauser ist gerne Gastgeberin Foto: Eberharter