Die Gravel-Bike-Community wächst und erstmals fand dazu von 8. bis 11. Oktober eine Veranstaltung im Kaiserwinkl statt. Vorab: Die Teilnehmer waren begeistert!

Bei Gravel ’n‘ Gröstl geht es nicht um die schnellste Zeit. Es geht darum, den Ausblick zu genießen, den Sport und die Begegnungen unterwegs sowie gemeinsame Momente. Die Gravel-Biker kommen großteils aus dem Rennrad-Sektor und erleben beim Gravelbiken nun ganz andere Aspekte des Radfahrens. „Es ist schön, nicht nur auf der Straße unterwegs zu sein, sondern auch auf Schotter und auf Bergstraßen“, sagt ein Teilnehmer.

Organisiert wurde dieses Event im Auftrag des Tourismusverbandes von Bastian Mensing, der den Kaiserwinkl bereits von der Challenge gut kennt. Bei diesem Event hat man mit drei Hotels im Kaiserwinkl zusammengearbeitet, wo die Teilnehmer nächtigen konnten. Es wurden neun Routen ausgearbeitet, jede zwischen 20 und 100 Kilometern lang sowie mit etlichen Höhenmetern und jeder Teilnehmer konnte sich seine Route selbst aussuchen. Das „Liftstüberl“ in Walchsee war die Homebase, dort gab es mittags und abends zu essen und dort fand man sich auch ein, um mit den anderen zu tratschen und Erfahrungen auszutauschen. Wie bei einer großen Familie. Vom Gröstl bzw. den Kaspressknödeln und dem Linseneintopf schwärmten alle.

Nach einigen durch die Wettervorhersage bedingten Absagen, nahmen 25 Biker an der Veranstaltung teil. Donnerstag und Freitag lag Sonnenschein über dem Kaiserwinkl, am Samstag gab es immer mal wieder etwas Regen. So meinte ein Teilnehmer: „So liebe ich die Alpen. Wenn Nebel über den Gipfeln hängt, dann ist das viel mystischer.“ Beeindruckt waren die Gravelbiker von der Fahrt auf die Feldalm, wo die Familie Jäger speziell für sie geöffnet hatte.

Schon jetzt steht fest, dass Gravel ’n‘ Gröstl auch im nächsten Jahr stattfinden wird. Dann allerdings nicht im Herbst, sondern von 5. bis 9. Mai 2027.

Näheres unter: https://gravelngroestl.com/